Schulzentrum Oberwesel: Realschule und Hauptschule unter einem Dach

 

 

06.07.2012

Voller Enthusiasmus und Begeisterung Richtung Zukunft

Am Morgen des 22.06.2012 gestalteten die Abschlussschüler der Haupt- und Realschule Oberwesel gemeinsam mit den Pfarrern Bernhard Jacobs und Wolfgang Krammes ihren Abschlussgottesdienst in der Liebfrauenkirche in Oberwesel. Das Motto des diesjährigen Gottesdienstes lautete „Träume leben“. Um ein erstes Zeichen für die Zukunft zu setzen, stiegen nach dem Gottesdienst Luftballons mit Träumen und Wünschen der Schüler in die Luft, Richtung Himmel.


Bei der Entlassfeier am Abend, die in der Simmerbachhalle in Laudert stattfand, boten die Abschlussschüler ihren Gästen ein sehr abwechslungsreiches und kreatives Programm, das die Zuschauer in seinen Bann zog und der Schulzeit ein würdevolles Ende verlieh.
Zu der lockeren und sehr angenehmen Atmosphäre trug ebenfalls die Schulband bei, die die Abschlussfeierlichkeiten einleitete und das Abendprogramm an einigen Stellen nicht nur durch die herausragenden Stimmen der Sängerinnen bereicherte.
Schulleiter Christoph Vickus begrüßte zunächst die 63 Entlassschüler sowie deren Familien, ließ die vergangenen Schuljahre noch einmal Revue passieren, ging kurz auf die Veränderungen zum kommenden Schuljahr bezüglich Realschule plus ein und beglückwünschte die Schüler zu ihrem bestandenen Abschluss.
Im Anschluss daran hatten die Schüler der Klasse 10a unter Leitung von Christiane Cronester, die selbst einen Part in diesem Stück übernahm, ihren großen Auftritt. Die Klasse wählte Episoden bekannter Märchen aus und verband die Märchencharaktere humorvoll mit den Wesensmerkmalen der Schüler dieser Klasse. Auf diese Parodie folgte eine Präsentation der Klasse 10c, die ihre Gedanken zum Thema Abschluss und dem damit einhergehenden Beginn des neuen Lebensabschnitts kreativ in Worte umsetzte. Die Inszenierung, die mit Nina Hartenfels einstudiert wurde, endete mit dem Lied „Geile Zeit“, das von Michelle Cantrell gesungen wurde, die Zuschauer rührte und zum Nachdenken brachte.
Nach einer darauf folgenden kleinen Tanzeinlage der Jungs aus der 10a, dem „Pokemon-Dance“, durften sich Zuschauer wie Akteure am reichhaltigen Buffet, das typische italienische Gerichte offerierte, stärken, bis es hieß „Ein letztes Mal außer Rand und Band - Stars and Stripes der 10b“. In diesem Sketsch wurde ein typischer Unterrichtstag der Klassenlehrerin Stephanie Groß überspitzt dargestellt, indem einzelne Charaktere zeigten, wie diese den Unterrichtsalltag ihrer Klassenlehrerin durch Äußerungen und Verhaltensweisen bereicherten. Abgerundet wurde das Ganze von einer eigenen Version des Musikstücks Four Chords, in dem Stephanie Groß sowie der Englischlehrer der 10b, Marcel Griesang, die schauspielerische Umsetzung übernahmen.
Daraufhin wurde es ernst. Die Moderatorinnen des Abends, Michelle Hochstein und Tammy Mondani, baten Christiane Cronester auf die Bühne. Diese verglich ihre Abschiedsworte mit einer Liebeserklärung, die nicht vieler Worte bedarf, um auszudrücken, was man fühlt. Man müsse nur die richtigen Worte finden, um seinen Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Auch Stephanie Groß ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte des Abschieds an ihre Klasse zu richten. Nach einem kurzen Exkurs zu den vergangenen Monaten sowie der Relevanz von Zielen, freute sie sich gemeinsam mit ihren Schülern darüber, dass sie den angestrebten Abschluss erreicht hatten. Harald Breitbach händigte seiner Klasse das begehrte Dokument ebenfalls mit Freude aus, mit dem Hinweis, dass er sie nie vergessen werde, da sie wohl seine letzte Abschlussklasse gewesen seien, bevor er in absehbarer Zeit den wohlverdienten Ruhestand antrete.
Hiermit waren die Abschlussschüler offiziell entlassen, aber die Ehrungen standen noch aus.
Lea Hofmann wurde für ihre hervorragenden Leistungen sowie ihr soziales Engagement in der Schule geehrt. Ebenso wurden Katharina Bach (10a), Michelle Hochstein (10b) und Anastasia Merenkov (10c) zu ihren guten Leistungen beglückwünscht und von Herrn Vickus für ihr soziales Engagement gelobt.
Das gemeinschaftliche Abschiedslied „Go with a song in your heart“ leitete das Ende des Abends ein und verdeutlichte noch einmal, dass nun die Zeit gekommen war, zu gehen und die Schulzeit mit ihren Höhen, manchmal leider auch Tiefen, abzuschließen.
Ein phänomenales Feuerwerk, das als kleine Überraschung für die Entlassschüler von Seiten der Eltern initiiert wurde, rundete diesen tollen Abend zur Zufriedenheit aller ab.

 

 

 

30.06.2012

Realschullehrer Gerhard Schopp in den Ruhestand verabschiedet

In einer Feierstunde verabschiedete Schulleiter Christoph Vickus seinen langjährigen Kollegen Gerhard Schopp in den wohlverdienten Ruhestand.
Er dankte dem zum 31. Juli 2012 scheidenden Realschullehrer für die über viele Jahre geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit und wünschte ihm im Namen der gesamten Schulgemeinschaft alles Gute, vor allem Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Nach dem Lehramtsstudium mit anschließendem Referendariat am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Realschulen in Koblenz nahm Gerhard Schopp seinen Dienst zum 1. März 1975 am Schulzentrum auf. 
In den vergangenen 37 Jahren unterrichtete er Schülergenerationen nicht ausschließlich in seinen Studienfächern Englisch und Biologie, sondern lehrte nach Erlangen der Unterrichtserlaubnis auch Inhalte im realschulspezifischen Wahlpflichtfach Mathematik-Naturwissenschaften in den Klassenstufen 9 und 10. Seine ausgeprägten Begabungen sowohl im naturwissenschaftlichen als auch sprachlichen Bereich befähigten ihn darüber hinaus Physik und die zweite Fremdsprache Französisch zu unterrichten. Mit Herzblut engagierte er sich im Sinne der Völkerverständigung beim Schüleraustausch mit der Partnerschule, dem „Collège les Lentillères“, in Dijon. Im Bereich der Offenen Ganztagsschule galt sein Interesse der Amateurfunk-AG, jahrelang fester Bestandteil des nachmittäglichen Angebots. Zu seinen weiteren pädagogischen Aufgaben zählten u.a. Klassenleitungen, die Betreuung und Ausbildung von Lehramtsanwärtern sowie die technische Wartung von Lehr- und Arbeitsmitteln.

Das 40-jährige Dienstjubiläum feierte der scheidende Pädagoge in seiner aktiven Dienstzeit Anfang des Monats Juni. Mit Gerhard Schopp verlässt ein routinierter Lehrer das Schulzentrum. Die im Rahmen der Schulstrukturreform am Schulstandort Oberwesel zum 1. August zu errichtende Realschule plus wird ohne ihn starten.

 

 

 

28.06.2012

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr

Dies stellten auch die 15 Zehntklässlerinnen des Sozialpädagogikkurses der Realschule Oberwesel in einem Elternpraktikum fest, welches in Zusammenarbeit mit der Beratungs-stelle donum vitae und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard  durchgeführt wurde. In der Zeit von 29. Mai bis 01. Juni 2012 erhielten die Schülerinnen eine Babypuppe, um sie eigenverantwortlich zu betreuen. Die Babypuppe zeigt sehr realistisch die Bedürfnisse eines echten Säuglings. Wenn es schreit, kann es ausschließlich vom verantwortlichen Jugendlichen versorgt werden. Die Babypuppe zeichnet jede Versorgung und jede Vernachlässigung oder schlechte Behandlung auf. Sie hat einen Tagesablauf wie ein echter Säugling und muss auch so gepflegt und behandelt werden. Sie kann schreien, „Bäuerchen machen“, husten und zufriedene Laute von sich geben, sie muss gefüttert und gewickelt und in den Armen gewiegt werden und noch vieles mehr.
Für die Schülerinnen bot dies die Möglichkeit vier Tage und drei Nächte lang zu erleben, wie es wäre Eltern zu sein. Selbstverständlich wurden die Schülerinnen dabei nicht sich selbst überlassen, sondern durch ein sexualpädagogisches Team betreut. Ziel des Elternpraktikums war es, die Schülerinnen frühzeitig auf spätere Verantwortlichkeiten vorzubereiten und unüberlegten Lebensentscheidungen, insbesondere minderjährigen Schwangerschaften, vorzubeugen. „Es war viel anstrengender, als wir dachten“, „Ich werde mit dem Kinderkriegen warten, bis ich einen festen Job habe“ und „Jetzt merkt man erstmal wie viel eine Mutter leistet und wie wenig Schlaf sie bekommt“ sind nur wenige Aussagen der Jugendlichen, die deutlich zeigten, dass diese Aufgabe gelungen ist.
Besonders bedanken möchte sich der Kurs bei Frau Gundert-Waldforst von der Beratungsstelle donum vitae und Herrn Schmitt von der JBS Boppard für die Betreuung während des Praktikums. Ein großer Dank geht auch an den Förderkreis Oberwesel, das Stiftungsklinikum Mittelrhein und an einen anonymen Sponsor aus Oberwesel für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Durchführung des Projekts nicht möglich gewesen wäre.

 

 

24.06.2012

Ausflug nach Straßburg

Am 21.Juni fuhren 32 Schüler und Schülerinnen der Realschule Oberwesel in Begleitung von Fr. Fraund und Fr. Mauer in die französische Stadt Straßburg.
Um 10 Uhr starteten wir mit dem Bus und erreichten gegen 12.30 Uhr die französische Grenze. Schließlich kamen wir um 13 Uhr im schönen Straßburg an, wo wir als erstes unsere Bootstickets für eine Fahrt auf der Ill kauften. Da die Bootsrundfahrt erst um 15.15 Uhr begann, vertrieben wir uns in kleineren Gruppen die Zeit in der Stadt und nutzten die Zeit zum Mittagessen. Im strahlenden Sonnenschein begann die Bootsrundfahrt, wobei uns ca. eine Stunde lang die Stadt gezeigt wurde. Bevor wir dann das berühmte Münster besichtigten, hielt Can Göpfert einen interessanten Vortrag über die Kathedrale. Danach hatten wir wieder die Chance, die Stadt in kleineren Gruppen selbst zu erkunden. Da am 21. Juni in allen größeren französischen Städten die „Fête de la Musique“ stattfindet, hatten wir die einmalige Gelegenheit, dieses Musikfestival live zu erleben.
Da man bekanntlich gehen soll, wenn es am schönsten ist, traten wir um 20 Uhr wieder zusammen die Heimfahrt an. Um 23 Uhr erreichten wir erschöpft, aber trotzdem zufrieden den Oberweseler Busbahnhof, wo uns unsere Eltern abholten. Alle Schüler empfanden dies als einen schönen und gelungenen Tag, der uns einen ersten Eindruck von Frankreich vermittelte und unbedingt wiederholt werden sollte.
(Vanessa Arend und Soraya Graeff, Klasse 8d)

 

 

12.05.2012

Studienfahrt nach Polen vom 22.-27. März 2012 (Krakau/ Auschwitz-Birkenau)

Zusammen mit ihren Geschichtslehrern Herr Griesang und Frau Groß machten sich 19 Schüler der Heuss-Adenauer Realschule in Oberwesel auf den Weg nach Polen. Gemeinsam hatten sie sich in den vorangehenden Wochen durch die Beschäftigung mit der jüdischen Kultur und Heimatgeschichte auf die Fahrt vorbereitet. Dabei diente unter anderem auch der Film Schindlers Liste, der den Versuch des deutschen Industriellen Oscar Schindler thematisiert jüdische Mitmenschen in seiner Emaillefabrik in Krakau vor den Lagern der Nazis zu retten, als Grundlage für die Studienfahrt.
Nach einem rund eineinhalb stündigen Flug vom Hunsrück Flughafen Hahn kam die Gruppe in Kattowitz an. Von dort aus war es nur noch eine einstündige Fahrt bis das „Hostel“ in der Altstadt Krakaus bezogen werden konnte. Obwohl die meisten Schüler schon etwas müde waren, wollte es sich keiner nehmen lassen einen ersten Besuch des größten mittelalterlichen Marktplatzes in Europa, dem Rynek, zu unternehmen. Dort angekommen staunten die Schüler nicht schlecht in Anbetracht der vielen alten Gebäude. In den folgenden Tagen sollten sie bei strahlendem Sonnenschein noch genügend Gelegenheiten bekommen, Sehenswürdigkeiten wie den Wawelhügel, die Marienkirche oder die Tuchhallen zu besichtigen.
Am nächsten Tag übernahmen die Schüler die Rolle von Stadtführern, indem sie an den einzelnen Sehenswürdigkeiten Krakaus kurze Vorträge hielten. So lernte die Gruppe unter anderem, dass die Türme der Marienkirche aufgrund zweier rivalisierender Brüder eine unterschiedliche Höhe aufweisen und dass die Drachenstatue unterhalb der Königsburg angeblich an den richtigen Drachen, der hier einmal lebte, erinnern sollte. Auf dem Wawelhügel hatten die Schüler noch die Möglichkeit, die größte Glocke Polens und die Gruft der ehemaligen Könige Polens zu besichtigen. Dank des schönen Wetters bot sich vom höchsten Punkt der Stadt ein wunderbarer Blick über die Dächer Krakaus, wie ihn einst wohl auch der Bischof von Krakau, Karol Wojtyla, vor seinem Papstantritt in Rom genoss.
Einen wichtigen Raum der Studienfahrt nahm der Besuch des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ein. Während der Jahre 1942-1944 sollten die Nazis in diesen beiden Lagern mehr als 1,4 Millionen Menschen töten. Die Schüler wurden auf diesem für sie äußerst bedrückenden Rundgang durch die Lager von einer fachkundigen Museumsführerin informiert. Die unfassbaren Dimensionen des durch die Nazis begangenen Verbrechens führten bei den Schülern zu vielen interessanten Fragen. Besonders schockiert waren die Schüler vom industriellen Vorgehen der Lagerleitung, die sogar Menschenhaar zur weiteren Nutzung lagerte und selbst vor Prothesen nicht zurückschreckte. Diese schockierenden Erkenntnisse sind jedoch, gerade in Zeiten des Fremdenhasses und sogar der Holocaustleugnung, von größter Wichtigkeit. 
Neben den vielen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten Krakaus begaben sich die Schüler auch auf die Suche nach jüdischen Einrichtungen. So besuchten sie im Rahmen einer Stadtrundfahrt die einzige noch für Gottesdienste genutzte Remuh Synagoge und den daran angrenzenden Friedhof. Dort betätigten sie sich als Detektive, um etwa zu klären, in welche Richtung die Grabsteine ausgerichtet sind (Richtung Osten auf die heilige Stadt Jerusalem) oder warum auf den Gräbern kein Blumenschmuck, sondern Steine zu finden sind (u.a. Zeichen des ewigen Andenkens). Außerdem suchten die Schüler der Klassenstufen 9/10 einige der Drehorte des Films Schindlers Liste auf. So wurden die Emaillefabrik und der Marktplatz, an dem die Selektionsszenen gedreht wurden, besichtigt. 
Am letzten Tag stand das kommunistische Krakau auf der Tagesordnung. Einen größeren Kontrast zwischen dem mittelalterlichen Krakau und diesem Teil der Stadt, der sich Nowa Huta nennt und von Stalin nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurde, hätte es nicht geben können. Hier fanden die Schüler keine verzierten und aufwändig renovierten Häuser, sondern graue Einheitsbauten. Stalin wollte diesen Teil der Stadt als kommunistisches Gegenstück zum für ihn zu katholischen Krakau bauen. Passend zum speziellen Flair dieses Stadtteils wurde der Tourguide, der die Schüler betreute, plötzlich in einen Trabant gezerrt und verschleppt. Den Schülern war es für einen kurzen Moment nicht einerlei, bis sie darüber aufgeklärt wurden, dass diese Showeinlage zu einer Stadtrally gehörte. Die Aufgabe der Schüler war es nun, mit Hilfe verschiedener Rätsel, den Entführten zu befreien. Da es den Schülern bis auf eine kleine, nicht erwähnenswerte Ausnahme gelang,  durften die erfolgreichen Detektive am Ende der Befreiungsaktion eine Trabitour durch Nova Huta unternehmen. Die Fahrt in diesen nostalgischen Fahrzeugen machte ihnen sichtlich Spaß.
Nach sechs äußerst ereignisreichen Tagen, an denen das Shoppen  und Erkunden der Stadt auf eigene Faust natürlich auch nicht zu kurz kam, landeten die Schüler wieder gesund und munter auf dem Hunsrück. Dies war mit Sicherheit, so das einhellige Fazit der Teilnehmer,  nicht die letzte Fahrt einer Oberweseler Schülergruppe nach Krakau.

 

 

30.04.2012

„Let’s go UNESCO“ – Realschule Oberwesel „rockt“ in Trier

60 Schüler der Realschule Oberwesel nahmen am 26.04.2012 am neunten internationalen Projekttag der Solidarität, am UNESCO-Projekttag, teil.
Unter dem Motto „Hinterm Tellerrand geht’s weiter – weltbewusst leben“ boten die Schulen verschiedene Beiträge dar, die nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt in den Focus der Schüler rücken und interkulturelles Lernen fördern sollten. Für die Realschule Oberwesel ließ die Loreley (dargestellt von Lucas Pauli) gemeinsam mit der Schülergruppe die rund 500 Anwesenden über den Tellerrand ins obere Mittelrheintal blicken. Sie verkündete lautstark die charakteristischen Merkmale des Welterbes. Untermalt wurde das Programm durch Songs der UNESCO-Band aus Mayen. Besonders mitreißend war das Lied „Let’s go UNESCO“, das schon auf der Hinfahrt im Bus gesungen wurde, die Schüler positiv einstimmte und den Regen in Vergessenheit geraten ließ. Nach einem internationalen Mittagessen in einem Trierer Gymnasium, welches die Einnahmen einem Indien-Projekt zukommen lässt, begaben sich die Schüler auf die Wallfahrt zum Dom, wo die Reliquie „Heiliger Rock“ der Öffentlichkeit zugänglich war. Für einige war dies eine Glaubenserfahrung, für andere ein religiöser Kulturaustausch – auf jeden Fall ein Erlebnis, das bleibenden Eindruck hinterließ.
Nach Freizeit in der historischen Altstadt Triers ging es dann mit dem Bus zurück nach Oberwesel.

 

 

10.04.2012

„London Calling“

Getreu dem Motto „London Calling“ begaben sich am Freitag, den 9. März 2012, 34 Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 des Heuss-Adenauer Schulzentrums in Oberwesel zusammen mit fünf Lehrer/-innen auf den Weg in die englische Metropole. Nach einer etwa 11-stündigen Fahrt, wobei der Kanal erfolgreich mit der Fähre überquert wurde und glücklicherweise niemand über Bord ging oder seekrank wurde, kam die Gruppe um die Englischlehrer Nina Hartenfels und Marcel Griesang  in London an. Dort galt es keine Müdigkeit vorzuschützen und die Stadt zu erkunden. Dies wurde auf einer rund dreistündigen Busrundfahrt, die von dem stadtkundigen Guide Boris Greff kommentiert wurde, umgehend in Angriff genommen. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie durch die zum Teil sehr engen Gassen des Viertels Canary Wharf kutschiert wurden. Einen ersten Zwischenstopp an der Themse nutzten viele für ein paar Schnappschüsse. Eines stand jetzt schon fest, dies sollten nicht die Letzten gewesen sein. Auf der  Rundfahrt konnten die Schüler alle bekannten Sehenswürdigkeiten der Millionenmetropole bestaunen. Unter anderem ging es am Tower of London vorbei über die Tower Bridge. Die Blitze der Kameras liefen aufgrund der Fülle an Sehenswürdigkeiten heiß. Anschließend galt es die Stadt getreu dem Motto „as far as my feet can carry me“ zu erkunden. Manche nutzten die Gelegenheit sich bei Madame Tussaud’s mit Stars wie David Beckham oder Robbie Williams abzulichten, während andere im Hard Rock Cafe die Gitarre von Jimi Hendrix in den Händen hielten. Auch das Shoppen sollte nicht zu kurz kommen. So wurden neben typischen Souvenirs, wie Postkarten oder Figuren des Big Ben (nein, so nennt man nicht den ganzen Turm sondern nur die Glocke!), auch eine Menge Klamotten mit aus der Fashion Metropole nach Oberwesel gebracht. Nach einem sehr ereignisreichen aber natürlich auch anstrengenden Tag ging es nach leichten Verzögerungen gegen 20.30 Uhr wieder auf die Rückreise. London zeigte sich dabei von seiner beeindruckenden Seite, indem es mit vielen bunten Lichtern protzte. Neben dem blau erleuchteten London Eye strahlten andere Gebäude entlang der Themse in rot, lila und gelb. Auf der Fähre und im Bus blieb es auf der Rückfahrt äußerst ruhig. Die Schüler und auch die begleitenden Lehrer träumten wohl von ihren vielen interessanten Erinnerungen an die Stadt an der Themse. Eines steht für alle Beteiligten aber jetzt schon fest, dies war nicht der letzte Besuch dieser faszinierenden Stadt.
Übrigens, das Klischee des schlechten Wetters konnte auf der Fahrt auch eindrucksvoll widerlegt werden. Während es in London 15 Grad mild war, empfing der Hunsrück die Schüler mit Nieselregen und merklich kälteren Temperaturen. Schon allein wegen solcher Erfahrungen ist ein Besuch unserer Nachbarn auf der Insel als lohnenswert zu bezeichnen.

 

 

02.04.2012

Polizeibeamte der Inspektion Boppard zum Informationsgespräch im Schulzentrum

Mitte März waren die Polizeibeamten Eduard Wolf und Markus Landsrath zu Gast im Schulzentrum Oberwesel, um die Schüler über mögliche Konsequenzen des Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr zu informieren. Zu Beginn ihrer Präsentation zeigten sie den Schülern der Klassen 9 c/d einen sehr emotionalen, erschütternden Film über einen Verkehrsunfall unter Drogeneinfluss im näheren Umfeld der Schule. Besonders wurde von Seiten der Referenten darauf hingewiesen, dass jede Fahrt etwas mit Glück zu tun hat, wobei  jeder Einzelne sein Glück beeinflussen kann, indem er in nüchternem Zustand die Fahrt antritt. Besonders jungen und damit unerfahrenen Fahrern ist dies  oftmals nicht klar. Anschließend verdeutlichten die Polizeibeamten den Schülern, wie dramatisch die Zahl der folgenlosen (ohne Unfall!) Fahrten unter Drogeneinfluss im Raum Boppard in den letzten zehn Jahren zugenommen hat. Dabei wurden im Jahr 2005 26 Delikte angezeigt und im Jahr 2011 schon 86. Hierbei handelt es sich, wie gesagt, nur um geahndete Delikte. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Überrascht waren die Schüler besonders über die Tatsache, dass die Region um die Polizeiinspektion Boppard, gemessen an der Einwohnerzahl, in der Spitzengruppe der Drogendelikte im Straßenverkehr  deutschlandweit liegt. Eine weitere Zahl, die die Schüler zum Denken anregte, war die, dass jährlich etwa 4.000 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglücken und ungefähr 43.000 Personen an den Folgen exzessiven Alkoholkonsums versterben. Dies hatten die Schüler so nicht erwartet.
Nachdem die Schüler zusammen mit den Beamten die verschieden Arten von Betäubungsmitteln besprochen hatten und geklärt wurde, wie schnell man sich im Straßenverkehr bei normalen Verhältnissen bewegen darf, ging es an die Selbstversuche. Dabei hatten zwei Schüler die Möglichkeit sich einem  Alkohol- beziehungsweise Pupillentest zu unterziehen. Im Gegensatz zu vielen auf den Straßen des Kreises durchgeführten Kontrollen verliefen diese ohne positiven Befund und die Schüler meisterten die an sie gestellten Aufgaben problemlos (auf einem Bein stehen, geradeaus laufen etc.). Neben diesen Tests hatten die Schüler außerdem die Möglichkeit, sich einen Urinschnelltester und einen Test zur Überprüfung des Körperschweißes näher anzuschauen.
All die von den Beamten vorgestellten Materialien und Inhalte stießen bei den Schülern der neunten Jahrgangsstufe auf reges Interesse, wodurch sich aus dem anfänglichen Vortrag ein interessantes Gespräch entwickelte. Gegen Ende wurden dann die gesellschaftlichen, persönlichen und rechtlichen Folgen für den Führer eines Kraftfahrzeuges unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss thematisiert. Hierzu wurden zum besseren Verständnis Beispiele aus der Lebensumwelt der Jugendliche besprochen. Abschließend konnten die Schüler mehrere Versuche mit „Alkoholbrillen“ durchführen, die einen Rausch simulieren. So stellten die Probanten fest, dass es unter Alkoholeinfluss schwer ist, Münzen in ein Glas zu werfen oder mit einer Sackkarre Slalom um Pylonen zu fahren. Durch diese anschauliche Herangehensweise werden die Inhalte dieser Informationsveranstaltung noch lange in den Köpfen der Schüler präsent sein.

 

 

30.03.2012 

Gewaltprävention am Schulzentrum Oberwesel geht uns alle an 

Andere Menschen wiederholt zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen – Mobbing ist ein zunehmendes Problem - auch an Schulen.
Gemeinsam haben sich Elternvertreter (Frau Bingham und Herr Clasen), Schulsozialpädagogen (Frau Gercken), SV-Lehrer (Frau Hartenfels) sowie Schulleitung (Frau Obst) auf den Weg zu einer Fortbildung nach Andernach gemacht.
Am Donnerstag, dem 8.03.12, stellten Unfallkasse und Bildungsministerium das Präventionskonzept „Alle Tage wieder“ erstmals der Öffentlichkeit vor. Eltern, Schulsozialarbeitern und Lehrkräften wurden auf dieser Veranstaltung  Unterrichtsmodule vorgestellt, die in Zukunft an Schulen als Handwerkszeug für den Unterricht gegen Mobbing eingesetzt werden können.
Alle an Schule Beteiligten kamen an diesem Tag zum Thema Gewaltprävention miteinander ins Gespräch. Neben dem Lehrmaterial zu den Unterrichtsmodulen, konnten sie viele Impulse für die weitere Präventionsarbeit  mit nach Hause nehmen.

 

 

20.02.2012

Zu Gast im Kernstück Europas

Am 13.02.2012 machten sich alle Abschlussschüler der drei zehnten Klassen der Realschule Oberwesel gemeinsam mit ihren Klassenleitern auf den Weg nach Straßburg. Sie kamen damit der Einladung des Abgeordneten Norbert Neuser nach, der ihnen den Besuch im Europaparlament ermöglichte.
In Straßburg angekommen, bot sich erst einmal die Möglichkeit, die kleine und idyllische Altstadt zu erkunden. Eine wichtige und sehr beeindruckende Attraktion bildete hierbei das Liebfrauenmünster, das durch sein überdimensionales Erscheinungsbild sowie seine prunkvolle Ausstattung beeindruckte.
Am Nachmittag ging es dann ins Europäische Parlament, in welchem der Schülergruppe ein freundlicher Empfang bereitet wurde und in dem sie sogleich die Aufgaben sowie die Funktionsweise des Parlamentsgebäudes kennenlernen konnte. Nachdem einige Fragen geklärt waren, nahm sich der Abgeordnete Neuser Zeit für die Schüler und stand deren Fragen Rede und Antwort. Hierbei wurden viele Themen eruiert, die die Zehntklässler beschäftigten. Zudem versuchte der Europaabgeordnete den Schülern die Bedeutung des Europaparlaments sowie dessen Ziele und Aufgaben näherzubringen.
Zum Schluss erhielten die Zehntklässler mit ihren Lehrern die Möglichkeit, einer Sitzung im Plenarsaal beizuwohnen. Diese verblüffte durch die vielen verschiedenen Nationalitäten, die ihre Anliegen in ihrer jeweiligen Muttersprache vortrugen, was zeitgleich von Dolmetschern in 23 verschiedene Sprachen übersetzt wurde.
Alles in allem ein informativer Tag, der Europa wieder stärker in den Fokus aller Beteiligten rücken ließ.
 
 
 

27.01.2012

Realschullehrerin Sigrid Augstein-Kretzer in den Ruhestand verabschiedet

In einer Feierstunde verabschiedete Realschulrektor Christoph Vickus seine langjährige Kollegin Sigrid Augstein-Kretzer in die Passivphase ihrer Altersteilzeit. Er dankte der zum 31. Januar 2012 scheidenden Realschullehrerin für die über viele Jahre geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit und wünschte ihr im Namen der gesamten Schulgemeinschaft alles Gute, vor allem Gesundheit und persönliches Wohlergehen. „Der kommende Dienstag ist dein letzter Dienst-Tag, bevor du zur Wochenmitte aktiv in die Passivphase deiner Altersteilzeit eintreten wirst“, so der Schulleiter. Nach dem Studium der Fächer Englisch und Französisch absolvierte Sigrid Augstein-Kretzer ihr Referendariat am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Realschulen in Koblenz; Ausbildungsschule war die Realschule Mendig. Ihren Dienst am Schulzentrum trat sie am 1. März 1978 an. Hier unterrichtete sie in den letzten 34 Jahren nicht nur die Fremdsprachen, sondern auch nach Erlangung der Unterrichtserlaubnis „missio canonica“ das Fach katholische Religion. Zu ihren pädagogischen Aufgaben zählten u.a. Klassenleitungen, die Betreuung und Ausbildung von Lehramtsanwärtern sowie die Gestaltung von Einführungs- und Abschlussgottesdiensten. Mit Sigrid Augstein-Kretzer verlässt eine beliebte Pädagogin das Schulzentrum. „Zu einer Zeit, in der interaktive Whiteboards und Smartboards verstärkt Einzug in die Schule halten, verabschiede ich mich“. Die Schulgemeinschaft wünscht der scheidenden Kollegin alles Gute sowie Muße und Zeit, sich ihren Hobbys Qi Gong, Tai Chi und dem Reisen zu widmen.

 

 

19.01.2012

Skischullandheimaufenthalt der Klasse 8c in Ramsau

Beeindruckende SchneeMASSEN, Tage herrlichen Sonnenscheins, ein abwechslungsreiches Programm, eine schöne Unterkunft mit sehr gutem Essen, glückliche Schüler und Betreuer - all das gab es für die Klasse 8c der Heuss-Adenauer-Realschule während ihres Skischullandheimaufenthaltes in Ramsau/Dachstein in Österreich.
Von viel Neuschnee begrüßt reisten 29 Schüler und vier Betreuer direkt nach den Weihnachtsferien mit dem Bus in die Region der alpinen Skiweltmeisterschaft 2013. Ausgestattet durch die schuleigene Skiausrüstung erlernten die Achtklässler, die überwiegend Anfänger waren, innerhalb von vier Skitagen bei perfekten Pistenbedingungen und Postkartenwetter das Skifahren. Im Fokus der begleitenden Lehrkräfte stand aber nicht nur der sportliche Erfolg, sondern vor allem die Freude und das soziale Miteinander aller Schüler und Pädagogen. Hierzu trugen neben den Stunden auf der Skipiste auch die gemeinsamen Mittagspausen auf der Hütte, die gemütlichen Stunden im Peterbauerhof und der von allen Teilnehmern gestaltete Abschlussabend bei. Die Höhepunkte dieser erlebnisreichen Woche waren aber sicherlich der abendliche Besuch der urigen Sonnenalm mit traditionellem Hüttenschmaus, Hüttengaudi und anschließender Fackelwanderung sowie der Rodeltag auf der 7 km langen Naturrodelbahn des Hochwurzens. Die obligatorische Schneeballschlacht zwischen Lernenden und Lehrenden durfte natürlich auch nicht fehlen!
Mit vielen schönen Erinnerungen wurden die Schüler und Betreuer nach sechs Nächten von Neuschnee auch wieder verabschiedet. Auf der Heimfahrt war für die Schüler Zeit, das Erlebte durch ein kurzes Feedback wiederzugeben: „Am besten war die Schneeballschlacht, aber auch alles andere war einfach cool und hat so was von Spaß gemacht! Dass wir so schnell Ski fahren gelernt haben, fand ich auch sehr gut. Und die Geduld der Lehrer war auch einfach toll! Bei der Unterkunft kann man nichts weiter sagen, weil es alles total spitze war. Es gab nichts zu bemängeln! :)“

 

 

21.12.2011

Exkursion der Klasse 7c

Am Montag, den 19. Dezember 2011, machten sich 12 Schüler der Klasse 7c der Heuss-Adenauer Realschule in Oberwesel zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Griesang auf zum jüdischen Friedhof. Nach einem anstrengenden Aufstieg über den Kreuzweg hinauf auf die Anhöhe, machten sie sich mit vollem Tatendrang an die Arbeit. Ziel der Klasse war es, den unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen jüdischen Friedhof von Unkraut und umgefallenen Bäumen zu befreien. Ganz im Sinne der Unesco Projekt Schule Oberwesel trugen die Schüler damit ihren Teil zur Pflege eines besonders kulturellen Ortes im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal bei. Der Oberweseler Friedhof gehört mit seiner terrassenförmigen Beschaffenheit zu einem der am schönsten gelegenen jüdischen Friedhöfe unserer Region.
Überdies hinaus lernten die Schüler noch im Rahmen einer Spurensuche auf dem jüdischen Friedhof diverse Hintergründe der jüdischen Begräbniskultur kennen. So fanden sie unter anderem heraus, dass alle Grabsteine in einer west-östlichen Richtung zur heiligen Stadt Jerusalem ausgerichtet sind. Außerdem wunderten sie sich über die für sie fremden Inschriften auf den Grabsteinen (teilweise hebräisch).  Für die vornehmlich aus Oberwesel stammenden Schüler brachte der Nachmittag viele neue Erkenntnisse und sie lernten ihre Heimat von einer völlig neuen Seite kennen.

 

 

01.12.2011

Haben Steuern einen Sinn?

Finanzbeamte warben am 25. November für ihren Beruf und unterhielten sich mit Zehntklässlern der Realschule über das deutsche Steuersystem. Mit einem eigens für Schüler der Sekundarstufe I ausgearbeiteten Unterrichtsmodell vermittelten die Finanzbeamten Dr. M. Ludorf und M. Quirmbach vom Finanzamt Koblenz den Abschlussschülern den Sinn von Steuern. (Ausführlicher Bericht)

 

 

 

24.11.2011

Infoabend "Digitaler Spaß - Digitale Gewalt"

Einen Elternabend ganz im Zeichen des Internets mit dem Titel „Digitaler Spaß – digitale Gewalt“ veranstaltete die Realschule Oberwesel. Seit 2009 ist sie Medienkompetenzschule, verfügt über drei PC-Räume und zwei Laptopwagen mit jeweils 16 Laptops. Die Realschule hat mittlerweile elf schuleigene Medienscouts zusammen mit dem pädagogischen Landesinstitut ausgebildet.
Das Problem rund um die Gefahren der neuen Medien scheint vielen Erwachsenen unter den Nägeln zu brennen. Gut besucht war die Veranstaltung von Eltern, teilweise begleitet von ihren Kindern, zu diesem komplexen Thema. Mit Jürgen Quirnbach (Polizeipräsidium Koblenz) konnte ein Referent gewonnen werden, der im Bereich polizeiliche Prävention einschlägige Erfahrungen vorweisen kann und das Publikum durch alltägliche Fälle in Erstaunen versetzte.
Medienpädagoge Tobias Albers-Heinemann erläuterte in einer kurzen Präsentation, wie sich die Medienwelt verändert hat. Aus seiner Sicht gibt es Risiken und Nebenwirkungen in der Internetwelt wie bei der Einnahme von Medikamenten. Potenzielle Risiken lauern beim Kontakt (Chat, sexuelle Kontakte), beim Kommerz (Abonnementfallen, Abzocke und kostenpflichtige Angebote), beim Inhalt (Pornografie, Selbstdarstellung, Extremismus) und bei der Verhaltensbeeinflussung (Suizidforen, selbstverletzendes Verhalten).
Aber nicht nur Fachreferenten konnten zur Aufklärung beitragen, sondern auch die Schüler selbst, die als Medienscouts ausgebildet wurden, hielten gemeinsam mit den Lehrkräften Denise Stiebitz, Holger Hirt und Björn Gabelmann einen Berg an Informationen für Eltern und Jugendliche bereit. In vier Gruppen wurden die mehr als 80 Besucher eingeteilt, um mehr zu den Themen Internetsicherheit, Soziale Netzwerke, Chats, Cyber-Mobbing und PC-Spiele zu hören. Mit Hilfe der schuleigenen Whiteboards erklärten die Schüler der Klassenstufe 9 und 10 informativ und anschaulich die einzelnen Themenfelder, erläuterten anhand von Beispielen und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Nach 20 Minuten wechselten die vier Gruppen untereinander, darunter auch zwei Beamte der Polizeiinspektion Boppard, die am Elternabend teilnahmen.
An der letzten Station kamen Schüler und Eltern mit dem Vertreter des Polizeipräsidiums Jürgen Quirnbach ins Gespräch, der ihnen aus seiner täglichen Arbeit Tipps im Umgang mit den neuen Medien gab. Wer zu diversen Themen noch Informationsbedarf hatte, konnte sich mit ausgelegten Drucksachen reichlich eindecken und sich am eigenen PC noch mehr Informationen holen, um den eigenen Kindern einen  verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu vermitteln.

 

 

18.11.2011

Tanzabschlussball der 9. Klassen

Gleich nach den Sommerferien startete der dritte Tanzkurs mit 23 Teilnehmern. Jeden Montag im Anschluss an den Unterricht trafen sich die Schüler der 9. Realschulklassen nach der sechsten Stunde. Unterstützt wurden sie von einigen Zehntklässlern, die zum zweiten Mal den Kurs besuchten. Im Laufe von 8 Wochen wurden mehrere Tänze einstudiert und beherzt mit viel Freude und Eifer geübt.
Am 4. November 2011 war es dann wieder soweit. Die Tanzschülerinnen und -schüler feierten mit ihren Eltern den Abschlussball in der festlich geschmückten Rheinhöhenhalle in Dellhofen. Eingeladen waren auch die Klassenleiterinnen Frau Dörr und Frau Hartenfels.
Wieder eröffnete Herr Marc Daumas, Leiter der Tanzschule Neuwied, pünktlich um 19 Uhr den Abschlussball mit der feierlichen Polonaise. Elegant gekleidete junge Damen mit farbenfrohen Kleidern sowie junge Herren in dunklen Anzügen begeisterten das Publikum mit klassischem Walzer, Cha-Cha-Cha und Discofox. Die Eltern sahen erfreut, wie ihre Kinder bei fetziger Musik alle Schritte gekonnt und sicher vortrugen. Viel Spaß hatten alle Anwesenden, als Herr Daumas erst mit den Töchtern und Vätern, dann mit den Müttern und Söhnen Gruppentänze einstudierte. Und nicht nur die Tanzschüler, auch die Eltern, Freunde und Bekannten fanden den Weg auf die Tanzfläche. Fürs leibliche Wohl war gesorgt, neben Getränken wurden kleine Speisen angeboten. Nach dreieinhalb Stunden mit gelungenem Programm endete der Ball und alle waren sich einig: Es wird weitergehen! Und 2 Wochen später startete bereits der Aufbaukurs. Montagmittags um 13 Uhr wechseln die Schüler wieder ihre Schuhe und vertiefen ihr Tanzrepertoire.
Die Ausrichtung des Abschlussballs wurde tatkräftig von Schülerinnen der 8. und 10. Klassen, Eltern und dem Schulelternbeirat unterstützt. Tags zuvor bereiteten sie den Saal vor, Tische und Stühle wurden aufgestellt und festlich geschmückt. Elternvertreter und Schüler der 8. und 10. Klassen stellten die Bewirtung sicher. Ein herzliches Dankeschön geht an die Metzgerei Engelbert aus St. Goar, die die leckeren Würstchen spendete.
Vielen Dank an alle Beteiligten. Es war wieder ein tolles Fest!


 

17.11.2011

Besuch des Deutschen Pumpenmuseums

Will man beim Umfüllen großer Biermengen in Brauereien verhindern, dass das Bier anfängt zu schäumen und dass die Hefezellen verletzt werden, bedarf es spezieller rotierender Druckreglerpumpen,  wie sie schon 1910  von der Firma Hilge in Bodenheim am Rhein entwickelt wurden.
Der mathematisch-naturwissenschaftliche Kurs der Realschule in Oberwesel besuchte nun auf Einladung des Vorsitzenden der Berdelle-Hilge-Stiftung, Herrn Dorsch, in Begleitung ihres Fachleiters Herrn Schopp und dem Schulleiter Herrn Vickus, das dortige Pumpenmuseum.
In Bodenheim angekommen, wurden Schüler und Lehrer nach der herzlichen Begrüßung erst einmal zu einem umfangreichen Frühstück eingeladen.
Es folgte eine kurzweilige und sehr interessante Führung durch das Museum. Die Ausstellung zeigt eine nicht nur technisch äußerst lehrreiche, sondern auch gut verständlich und spannend dokumentierte Aufstellung der Geschichte und Entwicklung der Pumpentechnik. Von der Archimedischen Schraube über Eimerkettenpumpen, Kolbenpumpen, Pumpen für die Getränke-und Zuckerindustrie bis hin zu den modernsten Miniaturpumpen, wie sie beispielsweise in der medizinischen Technik zur exakten Dosierung von Insulinmengen bei Diabetikern eingesetzt werden.
Herr Dorsch und sein Mitarbeiter Herr Schmidt standen anschließend den Schülern zu technischen Fragen der Pumpentechnik zur Verfügung.
Vor der Heimreise nach Oberwesel hatten die Schüler noch die Möglichkeit, die Altstadt von Mainz zu erkunden.
Das Pumpenmuseum in Bodenheim ist eine mit sehr viel Mühe und Sorgfalt zusammengestellte Sammlung, die ihres gleichen sucht und nicht nur für Schülergruppen durchaus sehenswert ist.
Die Berdelle-Hilge-Stiftung  unter Leitung von Herrn Dorsch hat der Realschule Oberwesel bisher eine stattliche Unterstützung zum Kauf naturwissenschaftlicher Geräte in Höhe von 11.000 € zukommen lassen, was wohl als außergewöhnlich zu bezeichnen ist.
Schüler, Eltern und Lehrer der Realschule bedanken sich auf diesem Wege herzlichst bei dieser den Schulen wohlgesonnenen Organisation!

 

 

31.10.2011

  Berufsinformationstag 2011 

Zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung an der Heuss-Adenauer Realschule Oberwesel zählt der Berufsinformationstag. Zum wiederholten Male erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 die Möglichkeit, regionale Betriebe sowie deren Ausbildungsberufe kennen zu lernen. Im Rahmen des Berufsinformationstages am 27. Oktober 2011 kamen mehrere Unternehmen in die Schule und boten hier den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Workshops an. Dabei war es auch Ziel dieser Workshops, dass die Jugendlichen selbst aktiv wurden und sich mit branchenspezifischen Besonderheiten auseinandersetzen konnten. So bot die BOMAG zum Beispiel den Heranwachsenden die Möglichkeit, eine kleine Walze aus Metall zusammenzubauen. Die anwesenden Unternehmen waren die Firma Continental Teves, die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Kreuznacher Diakonie, die Firma Hahn Automation, die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, die Bundeswehr vertreten durch die Wehrdienstberatung Koblenz, die Polizeiinspektion Boppard, die Firma Ehrhardt und Partner, das Autohaus Tumbi Schmidt sowie die bereits oben erwähnte Firma BOMAG. Frau Weiler vom Weinhaus Weiler unterbreitete den Jugendlichen ein besonderes Angebot: Sie lud interessierte Jugendliche zu sich in ihren Betrieb ein. Alles in allem meldeten sowohl die Jugendlichen als auch die Vertreter der anwesenden Unternehmen einen interessanten und erfolgreichen Tag an die Schulleitung sowie die Organisatoren des Berufsinformationstages zurück.


 

12.09.2011

  "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!"  

 

Getreu dieses Ausrufes machte sich die Klasse 10b am 15.08.2011 auf den Weg in die Hauptstadt. Diese empfing ihre Besucher mit gutem Wetter, so dass die Weichen für einen unvergesslichen, von Sonnenschein und guter Laune begleiteten Aufenthalt gestellt waren. 


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